Die nächste Station ist Buduruwagala. Buddha-Statuen in Granit gehauen und angeblich mittlerweile die größten der Welt, nachdem die Taliban in Afghanistan gewütet haben.

Sri Lanka – Rundreise Teil 3

Rundreise durch Sri Lanka`s  Hochland

Viel zu schnell ist die Zugfahrt vorbei und Jayantha steht schon da, es geht nach Ella. Unterwegs halten wir wie versprochen an seinem heiligsten Ort! “When you pray here, it helps, it has always helped, I promise” sagt er mir nochmal und voller Andacht schlüpfen wir aus unseren Schuhen und knien nieder vor einem kleinen unscheinbaren Buddah-Schrein. Voller Inbrunst werde ich hier alles los, was mich bedrückt und fühle mich gut!

Kurze Zeit später erreichen wir das Ella Gap Panorama, eines der beeindruckendsten Guesthouses dieser Reise! Ich werde in ein Zimmer ganz oben geführt und der Blick raubt mir den Atem. Man kann hier bis zu 150 km weit durch den berühmten Gap schauen und damit nicht genug: unten im Tal chanten die Mönche zur Abendandacht.Ich schlafe wie ein Baby und am nächsten Morgen erlebe ich einen perfekten Sonnenaufgang über dem little Adams Peek.

 Buruduvagala

Wir brechen früh auf, auf dem Weg nach Uda Wallawa gibt es noch einiges zu sehen. Nach einer Fahrt durch die Teeplantagen machen wir Halt bei den Ravana Water Falls. Hier erstehe ich Steine, auch so eine Leidenschaft von mir! Der Rosenquarz,den sie hier anbieten, glaube ich ihnen nicht und auch sonst darf man für den Preis nicht wirklich was erwarten. Es ist eben mehr ein Souvenir.

Die nächste Station ist Buduruwagala. Buddha-Statuen in Granit gehauen und angeblich mittlerweile die größten der Welt, nachdem die Taliban in Afghanistan gewütet haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die nächste Station ist Buduruwagala. Buddha-Statuen in Granit gehauen und angeblich mittlerweile die größten der Welt, nachdem die Taliban in Afghanistan gewütet haben.

Die nächste Station ist Buduruwagala. Buddha-Statuen in Granit gehauen aus dem 9. oder 10. Jahrhundert und angeblich mittlerweile die größten der Welt, nachdem die Taliban in Afghanistan gewütet haben. Ich verzichte auf einen Führer, weil ich die magische Stille des Ortes genießen möchte. Witzigerweise ist eine Gruppe Deutscher von Studiosus-Reisen vor Ort.  Besser geht`s nicht! In einiger Entfernung nehme ich auf den Steinen Platz und lausche mit halbem Ohr den Erklärungen. Links und rechts vom Buddha gibt es eine Gruppe von jeweils 3 Figuren. Links ist eine weiblich, sie steht für Tränen, also quasi der weibliche, emphatische Aspekt des Buddha. Auf der Figur des Buddha erkennt man ein leichtes orange, woraus man schließen kann, daß diese Figuren einst bemalt waren.

Uda Wallawa – Elefanten-Nationalpark

Mittags kommen wir im Hotel an und gegen 14 Uhr werden wir mit dem Jeep abgeholt. Die Spannung steigt, werden wir viele Elefanten sehen? Das ist nicht selbstverständlich. Der Himmel verdunkelt sich, es sieht nach Regen aus. Jayantha meint, er kommt nicht, ich halte dagegen. Scheinbar hat es die vergangenen Tage auch schon kräftig geregnet, die Wege sind matschig und es gibt viele Schlaglöcher. Hier und da ein einzelner Elefant. Auf dem Weg zum See (dort tummeln sich eine Herde Wasserbüffel) ist es soweit: wir bleiben stecken. Unser Fahrer versucht sich mit atemberaubenden Manövern zu befreien und wir schliddern mit dem schweren Jeep von einem Graben in den nächsten. Das ist das eigentliche Abenteuer! Vergessen die Elefanten, ich will hier weg!!

Endlich gelingt es ihm, freizukommen, aber nun will er einem Kollegen helfen, der ebenfalls feststeckt. Oh nein!!! Auf dem anderen Jeep eine Gruppe Touristen, die wild winken! Ein Seil wird befestigt und es klappt. Inzwischen schüttet es wie aus Kübeln und durch die rote Erde und die wilden Manöver sind wir von oben bis unten verdreckt. Auf dem Weg nach draußen plötzlich links eine Riesen-Herde von Elefanten, die ich ganz allein bewundern kann. Ich nehme den Anblick als Geschenk und freue mich auf eine Dusche und einen Gin Tonic!

Letzter Tag der Rundreise und Ankunft in meinem persönlichen Paradies!

Auf dem Weg ins  Eva Lanka Resort schauen wir noch im Elefantenwaisenhaus in Pinawella vorbei. Um 12 Uhr werden sie gefüttert und das ist wirklich putzig.  Ich zähle mindestens 30-40 Elefantenbabies. Toll, daß sich hier jemand kümmert und ich spende gern!!

Die nächste Station ist Buduruwagala. Buddha-Statuen in Granit gehauen und angeblich mittlerweile die größten der Welt, nachdem die Taliban in Afghanistan gewütet haben.

Aber nun freue ich mich auf`s Meer, auf die Vögel, auf die Tierwelt im Eva Lanka. Und vor allem auf die magischen Hände der Therapeutinnen. 14 Tage lang gibt es täglich Anwendungen, bis auf den Cleaning-Day. Diesmal wird mich Samanthi betreuen. Das Essen wird nach ausführlicher Konsultation bei der Ayurveda-Ärztin meinem Dosha (Konstitution)gemäß festgelegt. Manchu, der Empfangschef begrüßt mich nun zum dritten Mal. Die Eingangs- Massage wartet schon auf mich, vorher gibt es eine “golden Coconut”. Diese Sorte gibt es nur in Sri Lanka und wirkt stark entsäuernd. Ich schaue von meinem  Bungalow  auf`s Meer und alles fällt von mir ab. Ich freu mich,endlich wieder hier zu sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

Etwas ausführlicher zum Thema Ayurveda-Kur lesen sie auch meinen Bericht hier.

Übrigens: Jayantha können sie direkt buchen unter jayanthasilva96@gmail.com . Es kann allerdings etwas dauern, bis sie eine Anwort bekommen, Jayantha ist viel unterwegs. Sollten sie auch Lust auf eine Ayurveda-Kur  bekommen, können sie alles über Uschi Burkart, Vita Vision buchen! Hier haben sie dann einen deutschen Ansprechpartner.

 

 

1 Kommentar
  • Nicolle
    Posted at 15:48h, 30 März Antworten

    Liebe Andrea,
    ein toller und interessanter Reisebericht von dir ?? und die Bilder dazu – ein Traum.?
    Ich könnte dir stundenlang weiter folgen, so detailgetreu geschrieben sind deine Zeilen – ich bekomme gleich Reiselust inklusive einer Reiseempfehlung fürs nächste Jahr.?…ganz nach meinem Geschmack ?
    Alles Liebe
    Nicolle

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